2. Kerama Inseln & Kume

Die Kerama Inseln sind von Naha aus mit der Fähre leicht zu erreichen. Es ist das nächstgelegene Paradies für Strandliebhaber von der Stadt aus. Tokashiki, Zamami, Aka und Geruma sind die vier bewohnten Inseln der Keramas. Zusammen mit den vielen unbewohnten Inseln, die sie umgeben, bilden sie den Keramashoto-Nationalpark. Die mit Riffen gefüllten Gewässer um die Kerama-Inseln sind besonders klar und beherbergen zahlreiche Korallenarten. Im Winter besteht die Möglichkeit, Buckelwale zu beobachten, die zum Brüten in dieses Gebiet ziehen. Die weißen Sandstrände und dramatische Klippen machen jeden Spaziergang zu einem Erlebnis und bei einer Tauch- oder Schnorcheltour können Sie die Unterwasserwelt erkunden. Die Nähe der Kerama Inseln zur Hauptinsel macht sie zu einem lohnenden Tagesausflugsziel.

Nicht weit entfernt liegt auch die Insel Kume, welche ebenfalls per Fähre oder auch mit einem kurzen Flug von Naha aus erreicht werden kann. Sie ist kompakt, aber reich an Biodiversität mit verschiedenen, seltenen Tierarten und wunderschöner Natur. Eines der Highlights von Kume sind unter anderem die langen, weißen Sandstrände von Hatenohama, die mit dem Boot zu erreichen sind.

Auf Kume sind auch Destillerien ansässig, die den lokalen Awamori Schnaps herstellen. Dazu allerdings mehr in Lektion VI. Neben Stränden und Natur sind auch historische und kulturelle Stätten ein Teil der Insel Kume. Sie können die Ruinen von vier Burgen aus der Zeit vor dem 17. Jahrhundert besichtigen: Gushikawa, Ue, Tonnaha und Chinaha. Die Burg Ue (310 m) ist die höchstgelegene Burg Okinawas und bietet einen 360-Grad-Blick über die Insel. An einem klaren Tag kann man Hatenohama sehen.

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