2. Kulinarik & Gesundheit

Die reiche Natur- und Artenvielfalt Okinawas lässt sich ebenso an der vielfältigen Auswahl an frischen Lebensmitteln wie Fisch, Gemüse und Meeresfrüchten bemessen. Die stark mineralhaltigen Böden sorgen hierbei für intensiven Geschmack und das durchgehend milde Klima für ein üppiges Wachstum. Besonders erwähnenswert sind die verschiedenen Fruchtsorten, die zu frischen Säften verarbeitet werden. Als spezielles Lebensmittel gilt die violette Süßkartoffel, die als Basis vieler Zubereitungen gilt. Der in Okinawa gewonnene Rohrzucker ist als universelles Süßungsmittel beliebt.

Die Einwohner der Region bezeichnen gesunde Speisen als „Kusuimun“, was in etwa mit Medizin zu übersetzen ist. Eine typische Mahlzeit ist das so genannte „Champuru“, ein Pfannengericht mit verschiedenen Zutaten, aber immer mit großem Anteil an Gemüse, dazu Tofu oder Fleisch. Schweinefleischgerichte, frischer Seetang und natürlich viel Fisch stehen ebenfalls auf dem Speiseplan der Einheimischen. Die Ernährung der Einwohner ist eines der Geheimnisse für ein langes und gesundes Leben.

Typisch für Okinawa ist auch der Awamori. Hierbei handelt es sich um einen Schnaps, der unverändert seit der Ryukyu-Zeit aus Reis destilliert wird. Als „Island-Sake“ bekannt, ist er ein gutes Beispiel für die eigenständige Kulinarik im Vergleich zum japanischen Festland.

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